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26.02.2010
Schneller, präziser, wirtschaftlicher


Robotergesteuerte Prozessketten überzeugen durch wesentlich schnellere und durchgängig genauere Arbeitsabläufe. Das gilt auch für das neueste Projekt der de Man Industrie-Automation GmbH: die Schmiedepressenautomation. Durch eine Automatisierung des Schmiedeprozesses gewinnen Kunden mehrfach: deutlich reduzierte Taktzeiten und Fehlerquoten, erhöhte Wirtschaftlichkeit, hohe Qualität und Verfügbarkeit, maximale Flexibilität und geringeres Gefahrenpotenzial.

Die Herstellung von Schmiedeteilen stellt Unternehmen vor große Herausforderungen: Sowohl äußerste Präzision als auch die optimale und fehlerfreie Verknüpfung mehrerer Prozessschritte müssen gewährleistet werden. Aufgrund der Wettbewerbssituation zählt nicht nur die überdurchschnittliche Qualität der Produkte, auch die attraktive Preiskalkulation entwickelt sich immer mehr zum entscheidenden Faktor. Die Lösung: Die Automatisierung der Schmiedepressenanlage durch die de Man Industrie-Automation GmbH.

Reduzierte Taktzeiten und Fehlerquoten
Die Automatisierung erfolgt auf der Basis der bestehenden Schmiedepresse, die von de Man mit der erforderlichen Roboter- und Greiftechnik inklusive der kompletten Programmierung und Sicherheitstechnik automatisiert wird. Dabei werden alle jeweils vorhandenen Prozessstationen vollautomatisch miteinander verknüpft. Die Anlage wird entsprechend der individuellen Anforderungen betriebsbereit programmiert und installiert. Sämtliche notwendigen Zubehörteile werden von dem Automatisierungsspezialisten geliefert.

Vollautomatischer Ablauf
Die einzelnen Schritte der Schmiedeteilherstellung werden bei der Automatisierung perfekt aufeinander abgestimmt. Folgendes Anwendungsbeispiel verdeutlicht die Abläufe bei einer Anlage bestehend aus Ofen, Vordruckpresse und Hauptpresse: Das Schmiedeteil wird mit einer Temperatur von bis zu 1300°C aus dem Ofen gefördert und für den Roboter bereitgestellt. Eine Kamera am Ofen prüft die Temperatur. Zu heiße oder zu kalte Werkstücke werden von der Ofensteuerung erkannt und ein Signal an die zentrale SPS gegeben, damit sie der Roboter in den entsprechenden Ausschussbehälter legt. Ist das Schmiedeteil freigegeben, wird es vom Roboter gegriffen und entsprechend der Kameraauswertung als Ausschuss separat abgelegt oder als Gutteil in die Vordruckpresse eingelegt. Der eingesetzte Greifer kann das Werkstück sowohl stellen als auch legen. Anschließend fährt der Roboter aus der Vordruckpresse zurück zur Warteposition vor dem Ofen und gibt ein entsprechendes Signal. Die Presse löst daraufhin aus. Wenn die Vordruckpresse wieder den oberen Todpunkt erreicht hat, sendet sie ein Signal an den Roboter und gibt die Presse frei. Der Roboter entnimmt das Werkstück und legt es in das erste Gesenk der Hauptpresse ein. Nachdem der Roboter den Bereich unter der Hauptpresse verlassen hat, gibt er sie frei, so dass sie vom Werker ausgelöst werden kann. Wenn sie auslöst, wird ein Signal an die zentrale SPS gesendet, damit der Roboter nicht einfährt. Befindet sich der Roboter in der Presse, verriegelt sie automatisch, so dass sie vom Werker nicht versehentlich ausgelöst werden kann.

Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten
Das Prinzip kann individuell an die jeweils vorhandene Anlage angepasst werden. Je nach Bedarf kann die Roboteranlage auch mit einem zweiten Roboter (siehe Bildmaterial) ausgerüstet werden. Auch die Ausstattung mit einem Industrie-PC ist möglich. In diesem Fall kann sich der Bediener den Anzeigenstatus ansehen, für die verschiedenen Entnahme- und Ablagepunkte Korrekturdaten eingeben und die Einstellung vornehmen, wie die Werkstücke gelegt oder gestellt werden sollen. Das gewährleistet eine maximale Sicherheit und optimale Flexibilität.

Komplettlösungen aus einer Hand
Die Firma de Man Industrie-Automation GmbH aus Borgholzhausen ist seit mehr als 35 Jahren Spezialist für ganzheitliche Automatisierungslösungen. Das Lieferspektrum reicht von automatischen Lagersystemen über Fördertechnik und Roboteranlagen bis hin zu Ident-Systemen auf Barcode- und RFID-Basis. Damit ermöglicht de Man eine äußerst flexible und schlanke Gestaltung von Herstellungsprozessen, die vor dem Hintergrund zunehmend dynamischer und schneller werdender Märkte immer wichtiger wird.
Weitere Informationen: de Man Industrie-Automation, Industriestraße 18, 33829 Borgholzhausen, Telefon: 05425 / 9497-0, Telefax: 05425 / 5774, info@deman.de, www.deman.de





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